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Da sind wir: Angekommen in Cajamarca/Peru auf 3500 m Seehöhe, wo die Luft ganz schön dünn ist und wenn man mehrere Geschosse schnelles Treppen gehen hinter sich hat, geht ganz schön das Pümpchen. Aber erst mal der Reihe nach. Gestern (Sonntag) fing die Anreise schon mit zwei Staus auf der Autobahn an: Umleitungsstrecken waren schnell ausdiskutiert und da wir eh frühzeitig aufgebrochen waren, hatten wir keinen Stress am Flieger. Nur beim Zoll in Lima wurden die Augen der Zöllner größer und größer, als unsere Koffer mit den ganzen Werkzeugen, Schrauben und Nägeln für den Schussnagler durch das Röntgengerät rollten. Da kamen unsere Männer schon ein wenig ins Schwitzen ob der Fragen der bemützten Kontrollorgane. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Einreisende Materialien mitbringt und die zum Wohle des Landes auch noch da lässt ;-)). In Lima kam dann auch unsere ganze Luftstaffette zum Stehen und der Flugplan stockte plötzlich. Hatte doch tatsächlich der Flieger, der uns nach Cajamarca bringen sollte, Platt gefahren. Sachen gibt’s. Wir sitzen da und warten und warten und machten uns schon Gedanken, ob die Mechaniker, die das Rad wechselten, den Drehmomentschlüssel zum Anziehen der Radmuttern erst noch zu kalibrieren hätten. Naja – Männerwitze halt. Jetzt endlich genießen wir die Sonne hier in der bergigen Landschaft bei 22°. Da kommt doch kein Neid auf, oder? Gott ist jedenfalls treu und er wird zu Ende bringen, was er mit uns hier anfangen will. Betet noch für Gesundheit. Uns machen noch Übelkeit, Migräne, Rücken- und Fußschmerzen auf dem Weg zum Gelingen zu schaffen. Nodda – bis dahin: der Martin

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