Von
In dgdev

Von aller Vollkommenheit habe ich ein Ende gesehen;
aber dein Gebot ist unbeschränkt.
(Psalm 119,96)

Man kann viel Schlechtes über das Fernsehen sagen, aber sicher gibt es auch ein paar gute Dinge daran. Man kann die Wunder der Welt sehen, die man sonst niemals zu Gesicht bekäme. Es gibt so viele erstaunliche Dinge – die Berge, die Wälder, die Meere und die Geschöpfe dieser Erde.

An diese Dinge dachte der Psalmist als er schrieb: „Von aller Vollkommenheit habe ich ein Ende gesehen.“ An all das Schöne, das er in der Welt gesehen hatte. Vielleicht meinte er die Schönheit der Natur, die kleinen Dinge der komplexen Schöpfung oder an menschliche Liebe und Fürsorge. Doch all das hat ein Ende – eine Grenze oder Beschränkung. Die besten Dinge der Welt gehen nur bis dorthin.

Nun der Kontrast: „aber dein Gebot ist unbeschränkt.“ Es gibt etwas, das größer ist als all die großen und schönen Dinge dieser Welt – die Gebote Gottes, Sein Wort, das uns offenbart wurde. Es ist nicht beschränkt, so wie die selbst die größten Dinge der Erde.

  • Gottes Wort gab es schon vor der Schöpfung
  • Gottes Wort erhält die Schöpfung
  • Gottes Wort wird die Schöpfung überdauern

Bemerke: Gottes Wort ist unbeschränkt. Seltsamerweise glauben heute viele, die Bibel sei begrenzt. Sie halten sich selbst für uneingeschränkt aufgeschlossene Menschen; aber sie zeigen wenig Toleranz für die, die nicht mit ihnen übereinstimmen. Gottes Wort ist in der Tat unbeschränkt, und es wird uns zu aufgeschlossenen, offenherzigen und toleranten Menschen machen, wenn wir es lesen und ihm gehorchen. Es wird uns davor bewahren, andere zu tyrannisieren und uns dazu bringen, andere zu tolerieren und zu lieben, selbst wenn ihre Leben und ihr Denken entschieden gegen Gott uns Sein Wort stehen.

Dieser unbeschränkte Ort ist fest und sicher für uns. Es ist wahr, dass es manche Schwierigkeiten auf den Seiten der Bibel gibt; aber wir halten an der Bibel trotz dieser Schwierigkeiten und Zweifel, die andere vielleicht haben, fest. Wie der Anglikanische Bischof J.C. Ryle schrieb: „Ich akzeptiere die Schwierigkeiten und warte demütig auf ihre Auflösung. Aber während ich warte, stehe ich auf einem Felsen.“

Von David Guzik

Kürzlich erschienene Beiträge