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In dgdev

Meine Seele bewahrt deine Zeugnisse
und liebt sie sehr.
Ich habe deine Befehle und deine Zeugnisse bewahrt;
denn alle meine Wege sind vor dir.
(Psalm 119,167-168)

Es ist ein Segen, wenn man Gottes Wort hört und versteht.

Es ist ein größerer Segen, wenn man Gottes Wort gehorcht und es lebt.

Es ist ein noch größerer Segen, wenn man Gottes Wort in der Seele bewahrt, im innersten Wesen eines Mannes oder einer Frau.

Das ist die Aussage des Psalmisten von dem großartigen und langen Psalm 119. In Vers 167 schreibt er: „Meine Seele bewahrt deine Zeugnisse und liebt sie sehr.“ Das heißt, dass der Psalmist das Wort Gottes nicht nur in seinen Handlungen hielt, sondern auch in seiner Seele. Seine Liebe und Übereinstimmung zu dem Wort Gottes war tief verwurzelt, nicht oberflächlich.

Inwieweit das auch auf den Psalmisten damals zutraf, es sollte auf einen Gläubigen an Jesus unter dem neuen Bund noch mehr zutreffen. Als Teil des neuen Bundes wurden wir zu neuen Männern und Frauen und haben eine Natur (Epheser 4,24). Diese neue Natur hat die Neigung Gottes Gebote zu halten. Es ist unser Job so zu leben wie es den neuen Männern und Frauen, zu denen Gott uns in Jesus Christus gemacht hat, entspricht.

Also schrieb der Psalmist weiter: „Ich habe deine Befehle und deine Zeugnisse bewahrt, denn alle meine Wege sind vor dir.“ Das Wissen „denn alle meine Wege sind vor dir“, ließ den Psalmisten gehorsam sein. Er wusste, dass der Gott, der das Wort gegeben hatte, auch sein Leben beobachtet. Das stand in Kontrast zu all denen, die so lebten, als würde Gott nicht alles sehen.

Bevor die religiösen Führer zur Zeit Jesu Ihn ins Gesicht schlugen, bedeckten sie es (Markus 14,65). Symbolisch gesehen tut der Heuchler das gleiche. Bevor er Jesus mit seiner Art zu leben entehrt, vergisst er, dass Jesus alles sieht – und dies macht einen Mann dreist und er sündigt gegen Jesus.

Doch das Wissen „alle meine Wege sind vor dir“, hilft um ein reines Leben vor Gott zu führen.

Bemerke die Wiederholungen in diesen zwei Versen:

  • deine Befehle
  • deine Zeugnisse
  • vor dir

Das zeigt uns, dass sie Liebe des Psalmisten für die Schrift eine natürliche Folge von seiner Liebe zu Gott war. Die Bibel gab ihm Gottes Wort, welches er so liebte. Und das sollten wir auch.

Von David Guzik

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