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In dgdev

Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen! (Apostelgeschichte 1,9-11)

40 Tage nach Seiner Auferstehung ließ Jesus Seine Jünger am Ölberg zusammen kommen und sagte ihnen, dass sie Seine Zeugen auf der ganzen Welt sein sollten. Nach diesem letzten und wichtigen Gebot, tat Jesus etwas Bemerkenswertes. Sein Körper wurde in den Himmel gehoben, während Seine Jünger zuschauten. Er stieg höher und höher, bis Er in den Wolken verschwand und man Ihn nicht mehr sehen konnte.

Im Lukasevangelium steht noch ein weiteres Detail: Jesus erhob dabei Seine Hände um Seine Jünger zu segnen. Und während er sie segnete wurde Er in den Himmel gehoben (Lukas 24,50-51).

Warum tat Jesus das? Schau dir die Worte aus Apostelgeschichte 1,9 an: „er wurde vor ihren Augen emporgehoben.“ Es war Jesus wichtig, dass Er Seine Jünger auf diese Art verließ. Theoretisch hätte Er natürlich einfach leise, still und heimlich in den Himmel zu Seinem Vater verschwinden können. Aber indem Er so hochgehoben wurde, wollte Er Seine Jünger wissen lassen, dass Er nun endgültig weg war, nicht so wie in vorangegangenen 40 Tagen, wo Er immer mal wieder auftauchte und wieder verschwand.

Erinnere dich an Jesu Worte an Seine Jünger in Johannes 16,7: „Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.“ Jetzt konnten die Jünger sicher sein, dass diese Verheißung sich erfüllen würde. Der Heilige Geist würde kommen, denn Jesus hatte versprochen den Geist zu schicken, wenn Er weg war, und dass Er so in den Himmel gehoben wurde, zeigte ihnen, dass Er nun wirklich weg war.

Während die Jünger nun dort standen und in den Himmel starrten, sprachen zwei Männer – es waren offensichtlich Engel – sie an: „Was steht ihr hier und seht zum Himmel?“ Sie sagten den Jüngern, dass sie ihre Aufmerksamkeit den richtigen Dingen widmen sollten (Jesus hatte ihnen gesagt, dass sie nach Jerusalem zurückzugehen sollten), und sich nicht zu fragen wohin Jesus gegangen war. Jesus hatte ihnen gesagt, dass sie bis ans Ende der Welt gehen sollten, und sie standen da und starrten in den Himmel.

Dann sagten die beiden Männer etwas wunderbares über Jesus. Zuerst nannten die den, der gerade in den Himmel aufgenommen wurde „Dieser Jesus.“ Das ist ein herrlicher Ausdruck. Er erinnert uns daran, dass der Jesus, der in den Himmel auffuhr und zu rechten Hand von Gott dem Vater sitzt, derselbe Jesus aus den Evangelien ist. Er ist derselbe Jesus der Liebe, Gnade, Güte, Weisheit und Fürsorge. Der Jesus im Himmel ist derselbe.

Dann fügten sie noch eine wunderbare Verheißung hinzu. Sie sagten, dass Jesus „ in derselben Weise wiederkommt, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen.“ Dieser Jesus wird genauso wiederkommen wie Er ging.

  • Er ging in einem Körper, und so wird Er auch wiederkommen.
  • Er ging sichtbar, und so wird Er auch wiederkommen.
  • Er ging vom Ölberg, und dorthin wird Er auch wiederkommen.
  • Er ging in der Gegenwart Seiner Jünger, und so wird Er auch wiederkommen.
  • Er ging während er seine Jünger segnete, und so wird er auch wiederkommen.

Komm schnell, Herr Jesus!

Von David Guzik

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