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In dgdev

Und die Eselinnen von Kis, dem Vater Sauls, gingen verloren. Und Kis sprach zu seinem Sohn Saul: Nimm doch einen der Burschen mit dir und mache dich auf, geh hin und suche die Eselinnen! (1. Samuel 9,3)

Das Volk Israel wollte einen König. Der Prophet Samuel wusste, dass ihre Forderung nicht gut war, doch Gott sagte ihm, er solle dafür Vorkehrungen treffen. Widerwillig bereitete der Prophet sich darauf vor den ersten König für Israel zu finden.

Gott machte es leicht für Samuel, indem Er ihm einen Mann zeigte, der König werden sollte. Dies geschah durch eine Reihe merkwürdiger Umstände. Alles begann damit, dass „die Eselinnen von Kis, dem Vater Sauls, verlorengingen“. Israels erster König wurde durch drei Esel zum Thron geführt.

Das zeigt uns, dass wir keine Vorstellung davon haben, wie Gott scheinbar normale und manchmal nervige Umstände unseres Lebens gebraucht. Gott kann in unseren kleinen Problemen des Alltags große und lebensverändernde Dinge verstecken.

Es gibt zwei Fehler, die Menschen machen in Bezug auf Gottes Führung. Einer ist zu denken, dass alles, was geschieht, eine große Bedeutung hat. Das ist falsch, denn auch wenn nichts zufällig passiert, hat nicht alles eine große Bedeutung.

Der zweite Fehler ist, dass man Gottes Handeln in seinem Leben ignoriert. Gott wollte die Situation nutzen um Saul zu führen, und auch in unseren Leben nutzt Gott oft die Umstände auf dieselbe Weise. Wir müssen auf Gottes Güte vertrauen und darauf, dass uns alles zum Besten dient. (Römer 8,28)
1.
Samuel 9 erzählt davon, wie Saul und seine Begleiter die verlorenen Esel nicht finden konnten. Sie waren so frustriert , dass sie einen Mann Gottes um Rat fragen wollten, darum gingen sie zum Propheten Samuel. Ihr Frust über drei verlorene Esel erfüllte Gottes Absicht.

Die Esel hätten überall sein können, aber sie gingen dorthin, wo Gott sie haben wollte. Sie taten das, was Gott wollte. Oft sprechen wir von „dummen Tieren“, doch diese Esel waren so schlau, dass sie Gott gehorchten. Wir sollten ihrem Beispiel folgen.

V0n David Guzik

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