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In dgdev

Auf ewig, o HERR,
steht dein Wort fest in den Himmeln.
(Psalm 119,89)

Das poetische Genie, das Psalm 119 schrieb, hatte ein erstaunliches Vertrauen in Gottes Wort. Er schrieb: „Auf ewig, o HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.“ Er dachte über die unveränderliche Natur Gottes nach. Weil sie „fest in den Himmeln“ steht, verändert sie sich auch nicht auf Erden.

Bemerke, wie weit seine Gedanken gingen. Gottes Wort „steht fest in den Himmeln“; nicht nur im Herz und im Kopf des Psalmisten. Es ist sicher, dass es in den Himmeln feststeht, ob der Psalmist oder jemand anderes das nun glaubt oder nicht. Wenn jemand zu dem Psalmisten sagen würde: „Das ist deine Meinung, und das ist gut für dich“, würde dieser sehr bestimmt entgegnen, dass Gottes Wort im Himmel feststeht, unabhängig von der Meinung der Menschen.

Viele Menschen – kluge, begabte Menschen – haben kein Vertrauen in die Bibel. Sie sagen: „Sie wird nicht in Harvard gelehrt, sie wird nicht in Princeton gelehrt, sie wird nicht in Oxford gelehrt. An den Schulen und Universitäten wird viel darüber gestritten!“
Wir kümmern uns nicht um all das, wenn wir wissen: „Auf ewig, o HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.“

Dem Schreiber von Psalm 119 waren Probleme gut bekannt, aber nachdem er durch viele Schwierigkeiten durchgegangen war, stand er nun auf festem Grund, auf einem mächtigen Felsen. Er wusste, dass Gottes Wort sicher und zuverlässig war. Die Worte der Menschen ändern sich von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag, sogar von Stunde zu Stunde. Doch das Wort des Herrn steht fest in den Himmeln.

Achte auf die Ortsangabe: „in den Himmeln.“ Er glaubte, dass das Wort Gottes genau das war – nicht die Worte von Menschen, sondern das wahre Wort Gottes. Er glaubte, dass die Schrift vom Himmel kam und nicht von der Erde; vom HERRN und nicht von Menschen. Er glaubte, was in 2. Timotheus 3,16 steht: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“

Das bedeutet mehr, als nur zu sagen, dass Gott die Menschen, die schrieben, inspirierte, auch wenn wir glauben, dass Er das tat. Gott inspirierte auch jedes Wort, das sie aufschrieben. Es steht da nicht: „Alle Schreiber der Schrift waren von Gott inspiriert“, auch wenn das wahr ist. Doch diese Aussage ginge nicht weit genug. Die Worte, die sie aufschrieben, waren von Gott eingegeben; Dein Wort steht fest in den Himmeln.

Gott gab das nicht in die Menschen hinein. Das stimmt zwar, aber das ist nicht das, was Paulus in 2. Timotheus 3,16 schreibt. Er sagt, dass Gott vom Himmel aus Sein Heiliges Wort aus ihnen gab.

Erinnern wir uns daran, was Jesus in Matthäus 5,18 sagte: „Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen.“

Jesus sagt, dass auch fast unbedeutende Unterschiede, selbst die kleinsten Dinge in Gottes Wort nicht vergehen. Er sagte, dass Himmel und Erde eher vergehen werden, als ein Buchstabe oder Strichlein von Gottes Wort. „Dein Wort steht fest in den Himmeln.“

Jeder Prediger und Lehrer sollte in der Lage sein zu sagen: „Dein Wort steht fest in den Himmeln.“

Von David Guzik

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