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In dgdev

Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt hat. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! (2. Mose 20,1-3)

Als das Volk Israel an den Berg Sinai kam, gab Gott ihnen die Zehn Gebote, indem Er sie ihnen sagte – sie hörten wirklich Seine Stimme. Es war der Anfang eines Moralcodes, der auf Gott selbst basierte, nicht auf den Meinungen oder Wünschen von Menschen. Wir glauben, dass derselbe Gott auch den Menschen heute einen Moralcode gibt.

Der Gedanke an einen Moralcode, der auf Gott basiert, wird heutzutage immer unbeliebter. Es wächst die Tendenz, dass ein solcher Code an ein inneres Gespür für das, was Gut oder Schlecht ist, gebunden sein sollte – und nicht an einen Standard, den Gott vorgibt.

Es besteht der ständige Impuls sich seinen eigenen Moralcode zu machen, unabhängig von Gott und Seiner Offenbarung. In den späten 80ern schlug der Medienmogul Ted Turner vor, die Zehn Gebote durch eigene „Zehn freiwillige Initiativen“ zu ersetzen. In dieser Liste fällt auf, dass er weder Gott noch sonst eine Religion erwähnte. Hier sind einige von Mr Turners freiwilligen Initiativen:

1. Ich verspreche, den Planeten Erde und die darauf Lebenden zu lieben und zu respektieren, insbesondere andere meiner Rasse – die Menschheit.
3. Ich verspreche nicht mehr als zwei Kinder zu bekommen, oder nicht mehr als meine Nation vorschlägt zu haben.
5. Ich gelobe so wenig wie möglich nicht erneuerbare Quellen zu nutzen.
8. Ich lehne Gewalt ab, insbesondere Kriegsgewalt und unterstütze die Abkommen der Vereinten Nationen bei internationalen Disputen.
10. Ich unterstütze die Vereinten Nationen und ihre Bemühungen die Bedingungen auf diesem Planeten zu verbessert.

Irgendwie ersetzen Mr Turners Zehn freiwillige Initiativen nicht die Wichtigkeit, Erhabenheit und Güte der Zehn Gebote. Man kann die Zehn Gebote nicht verbessern. Sie bleiben als Gottes Weisheit für die Menschen bestehen, sind ein Segen, wenn sie angenommen werden, und man bezahlt einen hohen Preis, wenn man sie ablehnt.

Doch denk dran, dass, bevor Gott dem Menschen irgendetwas befahl, Er erst erklärte, wer Er ist: „ Ich bin der HERR, dein Gott.“ Bevor Gott irgendetwas befahl, erklärte Er, was Er getan hatte: „ der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt hat.“

Das ist ein wichtiger Punkt: weil Gott der ist, der Er ist, und wegen dem, was Er getan hat, hat Er das Recht uns zu sagen, was wir tun sollen – und wir haben die Pflicht, Ihm zu gehorchen. Wenn du darüber nachdenkst, wer Gott ist, und was Er für dich getan hat, dann wird es viel einfacher für dich, das zu tun, was Er in dieser Woche von dir will.

Von David Guzik

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