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In dgdev

Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des HERRN, die er euch heute bereiten wird.“ (2. Mose 14,13)

Es sah nicht gut aus für Israel. Vor dem Volk Israel lag das Rote Meer. Hinter ihnen kam die ägyptische Armee immer näher. Die Menschenmenge dazwischen verlor ihren Glauben an Gott. An diesem Punkt hatte Mose keine Ahnung, was Gott tun würde. Alles, was er wusste, war, dass Gott auf jeden Fall Sein Volk retten würde. Mose wusste, dass Gott sie aus dieser schlimmen Lage retten musste.

Wenn wir erkennen, dass Gott unsere einzige Hilfe ist, dann sind wir eher bereit, Ihm zu vertrauen. Aber es sind die kleinen Dinge, die uns fertig machen, denn wir glauben, dass wir diese aus eigener Kraft bewältigt kriegen. Wenn es dann um große Dinge geht, von denen wir wissen, dass nur Gott es richten kann, vertrauen wir Ihm oft mehr.

Mose sah die verzweifelte Situation und sprach für den HERRN, als er sagte: „Steht fest.“ „Steht fest“ sagt Gott oft zum dem Gläubigen in einer Krise.

⁃ Verzweiflung wird dich versuchen und runterziehen.
⁃ Furcht wird dich zum Rückzug zwingen anstatt festzustehen.
⁃ Ungeduld wird dich dazu bringen, etwas zu tun, anstatt festzustehen.
⁃ Die Vermutung wird dir sagen, dass du ins Rote Meer springen sollst, bevor es sich teilt.

Doch statt eins dieser Dinge zu tun sagt Gott uns, dass wir „stehen“ sollen, und zwar „fest“.

In Hiob 37,14 gab Elihu einen guten Rat: „Steh still und erwäge Gottes Wundertaten!“ Stehst du unter starkem Druck? Bist du mitten in einer schlimmen Situation? Dann überprüfe, ob du da stehst, wo Gott dich haben will. Fest in Seinem Wort und Seinen Verheißungen? Dann stehe fest und vertraue auf Gott.

Von David Guzik

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