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In dgdev

Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder… damit sie Brandopfer darbrachten und Jungtiere opferten als Friedensopfer für den HERRN… Darauf nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes, Und sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, das wollen wir tun und darauf hören! Da nahm Mose das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der HERR mit euch geschlossen hat aufgrund all dieser Worte. (2. Mose 24,4-8)

Im 2. Buch Mose schloss Gott einen Bund mit dem Volk Israel, und in 2. Mose 24 fand das Unterschreiben des Vertrags statt. In 2 Mose 24,3 stimmte Israel mündlich der vertraglichen Beziehung mit Gott zu; aber in gewissem Sinn war das einfach nicht gut genug. Sie mussten bestimmte Dinge tun um ihren Bund mit Gott zu bestätigen. Dann wäre der Vertrag gültig, auch wenn er nur mündlich geschlossen worden war. Doch um es zu etwas mehr als nur einem mündlichen Vertrag zu machen, befahl Gott eine Zeremonie um die Wichtigkeit des Bundes deutlich zu machen.

Zuerst musste das Wort Gottes aufgeschrieben werden: „Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder.“ Gottes Wort war so wichtig, dass man es nicht dem menschlichen Erinnerungsvermögen und seiner kreativen Natur überlassen konnte. So wie es in Habakuk 2,2 steht: „Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann.“

Zweitens musste der Bund von einem Opfer begleitet werden. „damit sie Brandopfer darbrachten und Jungtiere opferten für den HERRN.“ Ein Opfer gibt unsere eigene Sünde und unser Versagen vor Gott zu und ersetzt unsere Schuld Gott gegenüber durch den Tod eines anderen.

Drittens wird der Bund geschlossen, wenn Gottes Wort gehört und darauf geantwortet wird: „Darauf nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes.“ Unser Bund mit Gott basiert auf Seinen Worten und Seinen Bedingungen, nicht auf unseren Worten und unseren Bedingungen. Zusätzlich muss es eine Reaktion auf Gottes Wort geben. Das Volk antwortete: „Alles, was der HERR gesagt hat, das wollen wir tun und darauf hören.“ Gott verhandelte nicht über Seinen Bund mit Israel, und Er hat ihn auch nicht erzwungen – sie mussten ihn freiwillig annehmen.

Viertens wird der Bund mit dem Einsatz von Blut geschlossen: „Da nahm Mose das Blut und sprengte es auf das Volk.“ Als die Nation das Blut des Bundes empfing, wurde der Bund besiegelt. Es gab nichts Magisches daran; es repräsentierte nur das Leben von Jemandem, der in 3. Mose 17,11 beschrieben wird: „Denn das Leben des Fleisches ist im Blut.“ Blut steht für das Ausströmen des Lebens, für ein Leben, das für ein anderes gegeben wird.

Der einzige Weg, wie wir eine Beziehung zu Gott haben können, ist durch einen Bund. Zu Seinen Bedingungen bietet er uns einen neuen Vertrag in Jesus an. In der Nacht, bevor Jesus am Kreuz starb, erklärte Er wie das Blut des Bundes uns rettet: „Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung des Sünden.“ (Matthäus 26,28) Wir haben keine Beziehung zu Gott, die auf dem alten Bund basiert, sondern einzig und allein auf dem neuen Bund – dem Bund, der geschlossen wurde, weil Jesus ans Kreuz ging.

Wir müssen den Bund, den Er uns mit Jesus gibt, annehmen. Lass dir das für diese Woche genügen. Danke Gott für die Worte des Bundes, das Opfer des Bundes, die Antwort auf den Bund und für das Opfer des Bundes, das dich rettet.

Von David Guzik

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