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Hands of Hope

Die Entstehung eines Jugendhilfeangebots

„Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie und herzte es und sprach zu ihnen: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“ 

Matthäus 9, 36-37 

Fast ein Jahr ist es nun her, dass wir offiziell unser Vorhaben in der Gemeinde vorgestellt haben, ein neues Angebot im Bereich der Jugendhilfe schaffen zu wollen. Konkret soll in einem neuen Gebäude in Steckenstein, Mittelhof eine stationäre Wohngruppe für Jugendliche entstehen – ein Ort, an dem Jugendliche aufgenommen werden sollen, die aufgrund der bestehenden persönlichen oder familiären Probleme eine intensivere Vollzeitbetreuung benötigen. Ziel ist es, die Jugendlichen bei beidseitig überwundener Problematik entweder in ihre Familien zurückzuführen oder ihnen bei der Vorbereitung auf das selbstständige Leben zu helfen.  

2 Jahre gingen der offiziellen Ankündigung voraus, in denen wir viel gebetet und abgewogen haben, wie wir den jungen Menschen unserer Gesellschaft mehr helfen können. Zutiefst bewegt von den Schicksalen, denen wir während der Prävention begegneten, durch ständig neue Wegführungen und Worte unseres Herrn bestärkt und geleitet, mündeten unsere Abwägungen schließlich in dem Angebot einer Wohngruppe für Jugendliche. Ein sehr hohes Ziel, insbesondere als christliche Einrichtung, zu dem wir uns von unserem Herrn herausgefordert fühlen. Denn die Hürden, die es im stationären Kinder- und Jugendbereich gesellschaftlich, politisch und organisatorisch zu nehmen gilt, sind sehr hoch und die Vorsicht groß – vor allem, wenn lebendige Christen sich in dieses Terrain vorwagen wollen.  Doch immer wieder ermutigte unser Vater uns, auf Ihn als den Gott des Himmels und der Erde zu blicken – Er, der Türen öffnet, die niemand schließen kann trotz kleiner Kraft (Off. 3,8), Er, vor dessen Souveränität die Völker wie ein Tropfen am Eimer sind (Jes. 40,15), Er, der uns inmitten von Widerständen zuruft „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt!“ (Apg. 18, 9-10). 

In diesem Glauben sind wir vorangegangen und haben auf den Zuruf unseres Herrn hin den Schritt aufs Wasser gewagt. Denn die geistliche Not in der jungen Generation ist unfassbar groß, und christliche stationäre Angebote aufgrund der vielen Hürden sehr rar. Umso mehr wollen wir in diesem Bereich einen Ort gründen, der durch fachlich gute Arbeit ein Zeugnis für die Welt ist, gleichzeitig aber geprägt ist von Gottes großer, überwältigender und allein heilender Liebe. Ein Ort, an dem seine herrliche Gegenwart wohnen und tiefgreifend wirken kann. 

Als vor einem Jahr nun das Projekt und unsere Vision vorgestellt wurden, setze unser Herr noch eine Bestätigung obenauf durch die vielen Menschen, die sich mit ihren Herzen, positiven Rückmeldungen, Gebeten und Spenden hinter den neuen Arbeitszweig stellten und uns einen erneut ermutigenden Aufwind gaben. Mit diesem Rückenwind konnten wir einige neue Hürden nehmen und weiter vorangehen. So konnten wir unter anderem das Gebäude rechtlich übernehmen und unseren abgeschlossenen Bauantrag einreichen. In enger Absprache mit dem Bauamt sind wir aktuell dabei, funktionale Lösungen für die letzten Bauauflagen zu finden. Parallel konnten wir durch großangelegte Grünschnitt- und Entrümpelungseinsätze die Grundlagen für den Baustart schaffen. Daneben sind wir auch ins offene Gespräch mit den zuständigen Jugendämtern gegangen, um mögliche genehmigungswürdige Konzeptionen und damit zusammenhängende bautechnische Rahmenbedingungen für die Nutzungsänderung abzustimmen. Und zu guter Letzt stehen wir jetzt auch in Kontakt mit den örtlichen politischen Gremien, die in die Entwicklungen gerne einbezogen werden wollen. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere, bestehenden Sorgen und Ängsten der lokalen Bevölkerung entgegenzuwirken und eine gute Beziehung zur Ortsgemeinde aufzubauen. 

Wir stehen also mittlerweile mit unserem Projekt voll in der Öffentlichkeit. Und in der Öffentlichkeit mit solch einem Vorhaben zu stehen, lässt natürlich auch Gegenwind, Widerstände und neue Herausforderungen aufkommen. Aber auch um Petrus tobte der Sturm, als er sich auf’s Wasser wagte. Deshalb wollen wir wie er unseren Blick fest auf Jesus und Seine Leitung für jeden neuen kleinen Schritt gerichtet halten und Seiner Führung vertrauensvoll folgen – egal, wohin sie uns im Verlauf der nächsten Monate bringen wird. Wir wollen durch unseren Umgang mit den Behörden und Anwohnern Zeugnis sein und Gottes liebevolles Licht leuchten lassen in jeder Lage. 

Betet daher weiter mit für die Vision einer stationären Jugendhilfe – für Gottes richtungsweisendes Reden bei jedem neuen Abschnitt, für Seine Lenkung und Berührung der Herzen von Behörden und Anwohner – dafür, dass Sein Wille in dem Ganzen geschieht. Wir danken euch für eure Unterstützung bis an diesen Punkt und halten euch über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.  

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