Das Licht am Ende des Tunnels wurde heute Morgen immer heller – soll heißen, dass die Sonne sich durch die tiefliegende Wolkendecke gekämpft hatte und ein wunderschöner Tag beginnen konnte. Der sonnige Morgen lud eher zum Verweilen auf den harten Holzstühlen als zum Arbeiten ein. Das Ende des Tunnels bezog sich aber auch auf unseren letzten Arbeitstag auf der Baustelle.

Die letzten, abschließenden Arbeiten wurden in Angriff genommen. In einem Raum wurde die Decke gestrichen, Wände wurden per Farbauftrag verschönert, und klemmende Fensterflügel gangbar bemacht.

Derweil wuselte das Elektroteam in und um die Häuser herum, um den heiß begehrten Stromfluss in Gang zu bringen. Die Außenbeleuchtung wurde auf den neusten Stand der Technik gebracht und der ein oder andere Stromausfall löste keine Begeisterung beim Bauteam aus. Musste doch der Beton zur Herstellung eines Betonbalkens größtenteils von Hand!! und nicht mit der Maschine gemischt werden.

Die Abteilung „Holz- und Dachbau“ beschäftigte sich mit dem Dachabschluss. Über den Tür- und Fensterelementen wurden filigrane Lüftungsgitter aus Holz gebastelt und aus Teilen des nicht mehr benötigten Gerüstes ein Holzrahmen zur Sicherung eines neu entstandenen Wanddurchbruchs gezimmert.

Am Nachmittag hieß es dann „Baustelle räumen“ – das entscheidende Signal zum Sammeln der Werkzeuge, Aufräumen von Müll und Restmaterial, Fegen und Putzen.

Werkzeuge und Baumaterial, das nicht mehr den Heimweg antreten sollte, wurde gesammelt und für die weitere Verwendung durch den Gastgeber zusammengestellt.

Jetzt zum Abschluss des Tages werden die Koffer mit Werkzeugen und teilweise übel- riechenden Arbeitsklamotten gefüllt und für die Heimreise vorbereitet.

Alle freuen sich und sind gespannt auf zuhause, denn JEDER:MANN träumt von einer anderen deutschen Lieblingsspeise.

Heute schrieb euch: Eckhard Osenberg